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IGGH: 20-jähriges Bestehen

 

Die IGGH - ein erfolgreicher Pionier für die Hindernisfreiheit - feiert das 20-jährige Bestehen

iggh zeitungAuslöser für die Gründung der IGGH war die schweizweite Diskussion über die Gleichstellung von Menschen mit einer Behinderung. Auch Gehörlose und Hörbehinderte erlebten diverse gesellschaftliche Ausgrenzungen. Dreizehn Vereine und Institutionen, darunter Gehörlosenvereine, pro audito Vereine und Fachorganisationen aus dem Kanton Bern schlossen sich zusammen, um geeinigt eine starke Interessenvertretung zu schaffen. Unter dem ersten Namen «Interessengemeinschaft Gehörlose und Hörbehinderte im Kanton Bern» fand am 31. Januar 1998 die Gründungsversammlung statt.

Später kam Deutschfreiburg hinzu. Die IGGH hiess fortan «Interessengemeinschaft Gehörlose, Hör- und Sprachbehinderte der Kantone Bern und Freiburg». Mit der nächsten Umbenennung vom 6. Mai 2014 ist der Name leichter zu merken: «Interessengemeinschaft Gehörlose und Hörbehinderte». Gleichzeitig konnten Interessierte Einzelmitglied der IGGH werden.

Die IGGH erreichte in den 20 Jahren etliche Innovationen: Seit ihrer Gründung engagierte sich die IGGH schwerpunktmässig für einen gehörlosen- und hörbehindertengerechten öffentlichen Verkehr. Dieses Engagement dauert bis heute an durch diverse Mitwirkungen bei regionalen und nationalen Projekten.

Weiter profilierte sich die IGGH mit diversen Projekten, Fachtagungen und Mitwirkung bei Projekten auf dem Gebiete des hörbehindertengerechten Bauens. Zum Beispiel das von pro audito bern ausgerichtete Preis für hörbehindertengerechtes Bauen, oder das online zugängliches Höranlagenverzeichnis, welches ständig bis heute ausgebaut wird.

Mitte der 2000er Jahre begann die IGGH, sich vermehrt im Kulturbereich einzusetzen. Zu den ersten erfolgreichen Pionierprojekten gehörte die Realisierung eines Videoguides für die Einstein-Ausstellung im Historischen Museum 2010. Auf einem iPod konnten Interessierte die anschaulichen Erklärungen zu Einsteins Relativitätstheorie in Gebärdensprache und mit Untertiteln nachvollziehen. Ein wichtiges Anliegen der IGGH war die Schaffung von Zugängen zu kulturellen Veranstaltungen in Museen, im Theater oder anOpenair Anlässen. Mit den Thunerseespiele verbindet uns eine herzliche Partnerschaft. Seit 2012 werden die Open Air Musicals am Thunersee in Gebärdensprache interpretiert und eine Höranlage installiert.

Während all den Jahren führte die IGGH ein breites Kursangebot mit diversen Rehabilitationskursen und Freizeitangeboten als Unterleistungspartner des Bundesamtes für Sozialversicherungen.

 

Bericht: Geschäftsstelle IGGH

Korrigenda: Die IGGH - Mannschaft am Start bei der Vereinsgründung am 31. Januar 1998 (nicht wie abgebildet 31. März 1998)

Bild: IGGH

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